Ev. Kreuzgymnasium Dresden, Freistaat Sachsen: „¿wer hat angst vor glas stahl beton?“

Freitag, 19.09. 16.00 h - Kulturhaus Dock 4 – Halle

„Die Platte natürlich war das ne Zumutung Ist es immer noch Ist doch gut so Ist doch gut gefordert zu werden Muss man sich mal halt anstrengen, dass das Zusammenleben klappt, wenn die Wände so dünn sind!“Arndt, ein junger arbeitsloser Germanist, und Nele, eine Medizinstudentin, müssen in eine billigere Wohnung umziehen, weil die Eltern Neles die beiden finanziell nicht mehr unterstützen. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich in einer Plattenbau- siedlung einzurichten...

Am Anfang unserer Theaterarbeit war alles anders: Der durch Sanierung bedingte Umzug der traditions- reichen Kreuzschule aus „gutbürgerlichem“ Umfeld in ein Plattenbauviertel am Rande Dresdens riss alle aus dem Alltagstrott. Und man kam ins Grübeln: Wieso erntete man Bedauern und Mitgefühl, wenn die Veränderung angesprochen wurde? Wer definiert denn „gute“ und „schlechte“ Stadtviertel, „sichere“ und „unsichere“? Lassen sich solche Prozesse auch ändern und wenn ja, auf welche Weise? Wieso ist dies ein Problem für Deutschland Ost und West (und anderswo)? Wieso werden Wohnviertel mit einem größeren Neubauanteil als weniger attraktiv und lebenswert eingeschätzt als z.B. solche mit historischer Bausubstanz? Was ist das überhaupt: „historische Bausubstanz“? Diese Fragen klingen in unserem Stück an, auch wenn es sich nicht als Fleisch gewordener Architekturtheoriekurs versteht.

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