AktionstheaterKassel: „Nenn mich nicht Sissi!“

Donnerstag, 05.03. um 20 Uhr, Halle
Weitere Vorstellungen: Freitag, 06.03., Sonntag, 08.03. (18 Uhr), Donnerstag, 26.03., Freitag, 27.03., Samstag, 28.03. und Donnerstag, 02.04., Freitag, 03.04., Samstag, 04.04. 09, immer 20 Uhr

Von Johan Bargum, deutsche Erstaufführung.

Per Lindblad, der vielbeschäftigte Regisseur erfährt, dass seine Tochter in der Notfall-Aufnahme eines Krankenhauses ist. Auf das Schlimmste gefasst, eilt er herbei und findet sie unverletzt. "... du siehst doch. Heile Arme und Beine. Nicht ein Kratzer. Fit wie ein Turnschuh ..." Cecilia, die sich nach der Trennung der Eltern im Stich gelassen fühlt, hat ihren Vater in die Falle gelockt.

Dieses Stück ist ein Vater-Tochter-Dialog. Eine Auseinandersetzung in einer extremen Ausgangssituation, die zu Erinnerungen und Vorwürfen der Tochter gegenüber dem Vater führt. Eine Abrechnung über die Vernachlässigung der Gefühle.

Das Aktionstheater Kassel widmet sich einem gleichermaßen brisanten wie aktuellen Thema. In Zeiten von Stieffamilien, Ein-Eltern-Familien und sonstigen Lebensgemeinschafts-Konstellationen ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, daß ein Kind mit den Elternteilen aufwächst, von denen es gezeugt und geboren wurde. Neue Familien werden gegründet, alte verlassen. Jedes einzelne Individuum steht vor der Aufgabe, seine eigene Existenz neu zu kreieren. Die Familie als selbstverständlicher Ort wird in Frage gestellt und kann jederzeit neu konstruiert werden. Familie als ewige Baustelle.

Eintritt: 12,-/ 8,-€

Kartentelefon: 0561/77 31 42
Theaterverlag Hofmann-Paul, Berlin

Regie / Konzeption: Helga Zülch
Cecilia: Tanja Niemieczek
Per Lindblad: Werner Zülch
Posaunist: Andreas Schütz

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