Halle
Die erste Solo-Performance von Gal Fefferman (Kollektiv gossips) wählt eine Leerstelle als Ausgangspunkt künstlerischer Forschung. Was geschieht, wenn eine Dialogpartnerin fehlt? Wie bleibt das Bedürfnis nach Austausch, Anerkennung und Unterstützung sichtbar, wenn eine Person allein auf der Bühne steht?
Im Zentrum der Arbeit steht die Sehnsucht nach weiblicher Kompliz*innenschaft – nach Mentor*innen, Mitstreiter*innen und Vorbildern. Die Bühne wird zum Resonanzraum für Einsamkeit, für das Begehren nach Verbindung und für die Frage, wie Stärkung jenseits ko-präsenter Gegenüber entstehen kann.
In der choreografischen, performativen und textlichen Verschränkung wird das Dialogische neu verhandelt: als innere Bewegung, als Erinnerung, als Echo.
In Ko-Regie und -Choreografie mit Orla Mc Carthy entsteht eine Choreografie der Suche: nach Resonanz, nach Dialog, nach einem gemeinsamen Raum – auch wenn dieser nur für einen Moment existiert.
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