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 Stein auf Stein – das Häuschen wird bald fertig sein – oder wird ein riesi
 ger Turm\, ein Labyrinth\, eine Spiellandschaft oder der Anfang von etwas 
 ganz Neuem?&nbsp\;In&nbsp\;stein auf stein&nbsp\;sind dem Spiel mit Bauste
 inen\, kleinen Kisten\, riesigen Kartons oder Kreidestücken keine Grenzen 
 gesetzt. Joachim von der Heiden lädt mit seinem Theater-Spiel in die Welt 
 der Erfinder\, Phantasten und Spieler ein. Wenn er den Stein ins Rollen br
 ingt\, gibt es nichts mehr\, was ihn aufhalten kann.&nbsp\;Bei seiner risi
 kofreudigen und humorvollen Untersuchung am beweglichen Objekt lässt er si
 ch von der visuellen Erzählung&nbsp\;Von 2 Quadraten&nbsp\;des Künstlers E
 l Lissitzky&nbsp\; zu immer neuen Spiel-Versuchen animieren.\nEl Lissitzky
  zeichnete und schrieb seine Erzählung 1922 und widmete sie „allen\, allen
  Kindern“. Darin beschreibt er in sechs Bildern und mit wenigen Worten wie
  ein rotes und ein schwarzes Quadrat aus dem All ein großes Chaos auf der 
 Erde sehen und herbei eilen\, um Ordnung zu schaffen. Das Ringen um die be
 ste Lösung endet mit dem Verschwinden des schwarzen Quadrats\; das rote bl
 eibt übrig und steht vor einer großen Aufgabe. Das letzte Wort der Geschic
 hte lautet: „Weiter“. Nun sollen die Kinder ihre Phantasie entfalten.\n'Di
 eser Mann trifft den Nerv der Kinder\, weil er sich als einer von ihnen zu
  erkennen gibt\, weil er Situationen schafft\, die sie wiedererkennen. … T
 atsächlich ist dies Theater der einfachsten\, aber auch der effektivsten M
 ittel\, das direkt an die Vorstellungswelten seiner Besucher andockt.'(Hil
 desheimer Allgemeine Zeitung)\n'Unerschöpflich scheint der Vorrat zu sein 
 und ebenso unerschöpflich die Auffächerung an Möglichkeiten und Landschaft
 en. Der Mann in Grau reiht die Schachteln aneinander\, baut kleine Treppch
 en mit ihnen\, türmt sie waghalsig aufeinander. Dabei spielt der mit Überr
 aschungsmomenten\, mit Geräuschen\, die durch das vorsichtige Schütteln ei
 nzelner Kartons entstehen. Bei den kleinen Zuschauern wächst die Neugierde
 . […] Dieses Spiel ähnelt ihren eigenen Spielen. Das ist es\, was sie möge
 n – den eigenen Eingebungen folgen können\, voller Eigenwillen.' (aKT – Kö
 lner Theaterzeitung)
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